Lehrausgang 2Mib Naturhistorisches Museum

Lehrausgang 2Mib Naturhistorisches Museum

Die Schüler der 2Mib führten am 31. März 2022 einen Lehrausgang ins Naturhistorische Museum Wien durch. Ursprünglich war eine Wissenstour durch den ersten Bezirk geplant, dieser Plan wurde spontan aufgrund des grimmigen Wetters geändert.

Texte: Jürgen Neckam, Mike Kugler, Vincent Safai. Fotos: Jürgen Neckam.

Zur Entstehung des Naturhistorischen Museums

Das Naturhistorische Museum ist eines der berühmtesten Gebäude der Welt und beinhaltet die größte Sammlung der kaiserlichen k.k. Hof-Naturalienkabinette.
Es gibt insgesamt über 30 Millionen Sammlungsobjekte, die sogar vor der Eröffnung (10. 08. 1889) schon gesammelt wurden.Noch heute wird diese Sammlung vergrößert.
Kaiser Franz I. Stephan von Lohringen fing damals an Steine, Mineralien, Korallen und Muschen zu sammeln, insgesamt 30.000 Objekte. Nach einiger Zeit wurde diese Sammlung aber so umfangreich und groß, dass selbst die Hofburg nicht genügend Platz hatte um diese Sammlung zu lagern. So begann Kaiser Franz Joseph I. zu Weinachten 1857 zwei Museen zu planen, die an der Ringstraße errichtet werden sollten. Seitdem befand sich die Naturhistorischen Sammlung aber nicht mehr im Privatbesitz, sondern als Hofärar im vom Kaiserhof direkt verwalteten Staatsvermögen. Die kunsthistorischen Sammlungen hingegen waren Eigentum der Familienfonds des Kaiserhauses.
Es wurde ein Architekt in einen Wettbewerb ermittelt, es gewann Karl Hasenauer. Der Kaiser ließ Hasenauers Pläne von Gottfried Semper begutachten, Hasenauer gewann ihn zur Mitarbeit. Daraus ergab sich eine Gemeinschaftsarbeit, die jedoch nicht immer harmonisch verlief.
Der eigentliche Bau der Hofmuseen begann 1871, sechs Jahre nach der feierlichen Eröffnung der Ringstraße. Das KHM wurde erst 1891, zwei Jahre später als das NHM, eröffnet.

Text: Vincent Safai.

Bericht zum Lehrausgang 1

Jürgen Neckam, Mike Kugler und ich sind am 31. 03. 2022 auf einen Lehrausgang gegangen. Wir trafen uns vor dem Stephansdom und hatten vor, uns dort in der Gegend umzusehen und die Innenstadt zu besichtigen. Da es aber regnete, mussten wir uns aussuchen, ob wir jetzt doch noch die Stadt im Regen bewundern oder vielleicht doch woanders hinsollten.

Wir haben uns entschlossen ins Naturhistorische Museum zu gehen und uns dort die vielen Sammelobjekte und Wunder anzuschauen, die sich dort befanden. Als wir dort ankamen, betrachteten wir uns den Garten davor und sahen dort die Statue von Maria Theresia (die erste weibliche Kaiserin).

Gleich danach gingen wir in das Museum und schauten uns dort erstmal die Steine und Mineralien an, bevor wir dann weiter zu den vielen verschiedenen Tierarten übergingen und uns auch kurz trennten.

Im zweiten Stock gab es ein Restaurant, wo eine Tiefseekrabbe als Ausstellungsstück stand. Danach gingen Mike und ich wieder runter, um uns den Souvenirshop anzusehen, von wo wir dann gleich wieder in die Haupthalle gelangten, um auf unseren Lehrer Herr Neckam zu warten.

Anschließend ging Mike zur Arbeit, Herr Neckam zur Schule und ich nachhause, um den Lehrausgang hiermit zu beenden. Ich war sehr darauf gespannt, ob es schon bald neue Sammlerstücke zu sehen geben würde und ob wir vielleicht das nächste Mal ohne Regen um den Ring zu spazieren.

Text: Vincent Safai

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.